Kategorie: Geschriebenes

Sarrazin statt Muezzin?

80 % der einheimischen Bürger denken sich „Der Mann hat doch Recht“. Klar hat er das. Nur neu sind seine Weisheiten keineswegs. Seit ihrem Bestehen vertritt beispielsweise die NPD diese Thesen, ebenso wie Kaiser Augustus im alten Rom. Immerhin wollte er die gebärfaule Oberschicht von den Spielen ausgrenzen, sollten diese sich nicht endlich darauf besinnen, etwas für den eigenen Fortbestand zu tun. Das Ergebnis dieses Apells ist hinreichend bekannt und ist mit eine der Ursachen, die zum Untergang des Römischen Reiches führten. Nun stelle ich mir dabei die Frage, warum ein Mann wie Herr Sarrazin plötzlich zu dieser Erkenntnis gelangt. Immerhin ist er Mitglied einer Partei, die seit einem halben Jahrhundert, im Wechsel oder gemeinsam mit der CDU oder anderen „Partnern“, genau auf die heutigen Zustände hingearbeitet hat. Und dabei ging man absolut lernresistent gegen alle Anzeichen vor die darauf hin deuteten, daß ein buntgewürfeltes Völkergemisch sehr schnell das Verfallsdatum erreicht. Seien es Rassenkrawalle in den USA, England und Frankreich oder dem Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien – Scheuklappen aufgesetzt und volle Kraft voraus! Der Normalo aus dem Volke hat da natürlich Hautnaherfahrungen gesammelt, und weiß von Konflikten sehr wohl zu berichten. Denn nicht jeder kann es sich leisten, in gut betuchten Wohngegenden zu wohnen in denen es keine Fremden gibt. Und die Politiker wollen natürlich, daß es auch weiterhin für sie solche Wohngegenden gibt. Kulturelle Bereicherung gönnt man dann lieber nur dem gemeinen Volk. Hier zeigt sich wieder: Wer keine Fremden kennt hegt die größten Vorurteile, mögen sie auch positiv gemeint sein und ein buntes Fantasiegebilde einer funktionierenden multikulturellen Gesellschaft herauf beschwören. Weiterlesen Sarrazin statt Muezzin?

Die edelste Form der Selbstverwirklichung

Ich bin Vater! So kurz und knapp, aber doch so bedeutungsschwer sind diese Worte. Ein kleines Geschöpf, das noch nichts von dieser Welt weiß, in die es hineingeboren wurde, liegt nun in meinen Armen. Mein ganzes Leben lang wird es als mein Nachkomme tagein und tagaus einen ganz besonderen Platz einnehmen. Stolz und Hoffnung durchfluten
mich, wenn es sich an meine Brust schmiegt und sich an meinem Hemd festhält. Voller Drang zum Leben versucht es, sich an mir hochzuziehen. Eine kleine Kämpferin, was der Name schon verrät, den seine Mutter und ich ihr gegeben haben. Vor ein paar Tagen noch im Mutterleib, nun in diese Welt gerissen, die penetrant ihren faulen Atem aus Kinderfeindlichkeit, Krieg, Überfremdung und Resignation verströmt. Ich stelle mich
schützend dazwischen. Kleine Hände und kleine Arme, zwei halbgeöffnete blaue Augen, die verschont bleiben sollen von diesem egalitären und alles zersetzenden Zeitgeist. Wir suchen uns die Zeit nicht aus, in die uns das Schicksal wirft. Doch ermuntert es uns, den Kampf aufzunehmen, allen Widerständen zum Trotz den richtigen Weg des Lebens zu suchen und zu beschreiten. Eine Suche, die niemals wirklich aufhört, da die Facetten
des Lebens vielschichtig und verworren scheinen. Eine Richtschnur gibt es dennoch: Alles, was dem Leben dient und neues Leben schafft, was aufrecht an Geist und Charakter ist, ist gut! Diese wenigen Worte atmen eine völkische Lebensauffassung, die allgegenwärtig auf jedes Tun und Handeln anwendbar ist. Völkisch zu sein bedeutet, Familie zu haben. Familie bedeutet Leben und Leben bedeutet Zukunft. Noch ein letzter
Blick auf meine Tochter und es geht ab ins Bett. Ihr zuzusehen, ist spannender als jeder Krimi und schöner als jede Symphonie. Die Gesten und Gesichtszüge, die sie im Schlaf formt und auf diese Weise zeigt, wie neue Eindrücke verarbeitet werden, sind faszinierend. Man muß eine gestörte Beziehung zum Leben besitzen, dieses Wunder nicht als erstrebenswert zu erachten. Für jeden lebensbejahenden Menschen ist das eigene Fleischund Blut die edelste Form der Selbstverwirklichung. Weiterlesen Die edelste Form der Selbstverwirklichung